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Interview: Photographer Harald Heinrich “Capture Emotions” (Germany)

Erzähl uns etwas über dich

Mein Name ist Harald Heinrich, ich bin mittlerweile 52 Jahre alt und wohne in Bayern, genauer gesagt zwischen Ulm und Augsburg. In meinem Privatleben suche ich den Ausgleich zu meiner doch sehr trockenen und nüchternen Arbeit. Ich bin gerne mit meinen Hunden unterwegs, liebe meinen Garten und die Natur.

Als sehr künstlerischer und kreativer Mensch ist die Fotografie zu einem Kanal geworden, meine Gedanken- und Fantasiewelten in Bilder zu fassen. Ich würde mich als einen vertrauensvollen, zuverlässigen und vielleicht manchmal etwas träumerischen Gesellen bezeichnen, der privat den Kontakt zu gleichgesinnten Menschen sehr mag, aber auch seinen Freiraum für seine eigene Welt braucht.


Wie und wann kamen Sie in die Fotografie?

Fotografieren wird irgendwie jeder, auf die eine oder andere Weise. Im jetzigen Engagement fotografiere ich seit 6 Jahren, als ich zum ersten Mal dann im Bereich „People“ fotografiert habe. Das hat mich in seinen Bann gezogen und nun stehe ich da, wie sie mich heute sehen.


Was bedeutet Fotografie zu Ihnen?

Fotografie ist für mich ein Ausdruck von Kunst und Kreativität und geht weit über das Drücken eines Auslösers hinaus. Für mich ist es eine Möglichkeit, meine Bilder- und Seelenwelten umzusetzen.


Woher bekommen Sie Inspiration?

Als Kind der Tolkien- und Fantasyzeit hat mich dieses Lese- und Gedankengut stark geprägt, viele Bilder sind von diesen Welten stark beeinflusst, und auch heute noch schaue ich gerne in diesen Themen nach Inspiration.


Bitte kurz Ihre Fotografie-Stil für unsere Leser zu beschreiben.

Da ich in vielen Aufnahmebereichen unterwegs bin, kann man das nicht unbedingt festlegen. Ich würde aber sagen, daß die träumerisch, dunklere Fantasiewelt meine Bilder dominiert.


Denken Sie im Voraus, was Sie im Bild wollen?

Es gibt zwei unterschiedliche Ansätze. Zum einen: Ja, natürlich; ich arbeite gerne in ganz konkreten Projekten, deren Rahmen, Bildziele und Ergebnisse vordefiniert sind. Mit den Models werden die Ergebnisse dann umgesetzt, wobei hier immer ein Freiraum ist, in dem sich jeder verwirklichen kann. Dann gibt es Shootings, in denen die Ergebnisse kpl. offen sind, in denen man kreativ zusammen Bildideen entwickelt und umsetzt.


Studio, vor Ort oder beides?

Beides, sehr gerne beginne ich im Studio und gehe dann mit den Models in die Natur


Würden Sie sich selbst ein Bastler oder ein bezahlter Profi?

Ich würde mich als Künstler bezeichnen, der keinen kommerziellen Background für seine Bilder hat.


Ihr größtes Erlebnis Sitzung war und warum?

Mein schönstes Erlebnis…. Kann ich so nicht sagen. Alle meine Shootings sind für mich schöne Erlebnisse, bei denen man nach drei oder vier Stunden Arbeit dann zufrieden die Ergebnisse betrachtet und ein Lächeln im Gesicht des Models sieht, weil ihm die Bilder gefallen. Natürlich sind meine Ausstellungen HighLights, wenn man direkt mit Publikum vor groß gedruckten Leinwänden diskutieren und sinnieren kann. Direktes Feedback ost wichtig und schön. Ein Highlight in diesem Jahr war der launch meiner Webseite www.capture-emotions.net


Was war die größte Quelle der Inspiration für Ihre Arbeit ausgewirkt?

Die größte Quelle der Inspiration ist die künstlerische Unabhängigkeit, mit der Fotografie kein Geld verdienen zu müssen, sondern das zu shooten, was ich gerne möchte. Als relativ unbekannter Fotograf ist es für mich sehr schön, wenn Menschen meine Arbeiten erkennen und mich auch darauf ansprechen.


Nikon oder Canon? Lieblingsobjektiv?

Ich shoote mit einer Sony Alpha9, zu 95% mit einem 85er Objektiv und Blende 1.4


Was ist ein Ratschlag möchten Sie einen neuen Fotografen zu bieten, die ihre eigenen Unternehmen zu gründen?

Da ich selber kein Berufsfotograf bin, kann ich da wenig Ratschlag geben. Will man sein eigenes Unternehmen gründen, muss man zwangsläufig auf die Wünsche der Kunden eingehen, was einen selber natürlich beschränkt. Ich kann nur den Ratschlag geben, bodenständig zu bleiben, die Menschen mit den Ergebnissen zu überzeugen und seinen eigenen Stil versuchen, beizubehalten.


Was denken Sie über unser neues Magazin?

Ich finde es absolut großartig, daß man Fotografen hier eine Plattform gibt, seine Arbeiten zu zeigen und Feedback zu bekommen. Ich sehe keine Bevorzugung irgendwelcher Themen, deswegen macht es das auch so spannend für mich. Da kann ich nur sagen: Chapeau und vielen vielen Dank, weiter so!


https://www.instagram.com/harald_heinrich/


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Titel: Fernweh

Ph: Harald Heinrich

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Jettingen


Titel: Die Oden des Herbstes ph: harald Heinrich Model: Sabi Model