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Interview: Photographer Rasmus Stelling (Germany)

- rasmus-art



Erzähl uns etwas über dich:

Ich heiße Rasmus Stelling und wurde schon in der Mitte des letzten Jahrhunderts geboren. Mittlerweile wohne ich als sog. 'Banker' bei Frankfurt, wo sonst? Während meiner aktiven Arbeit habe ich als Ausgleich die Fotografie für mich wiederentdeckt. Ich habe über die Jahre vielfältige Kontakte zu Modellen und auch Fotografen aufgebaut. Jetzt, in Rente, organisiere ich Workshops für begeisterte Fotofreunde, nehme aber auch sehr gerne an solchen teil.


Wie und wann kamen Sie in die Fotografie?

In frühen Jahren habe ich eine Kamera geschenkt bekommen, machte überwiegen schwarz/weiß Bilder, selbst entwickelt und belichtet, erste Ausstellung im Treppenhaus meiner Schule. Nach einer Eltern & Karriere Pause ab 2000, quasi auf Wunsch meiner Ehefrau, dann wieder, allerdings digital und mit vermehrter Freude, nun allerdings konzentriert auf Beauty Shoots, d.h. Female beauty, Portrait, Fashion to Nude-Art.


Was bedeutet Fotografie für Sie?

Fotografie ist für mich nicht nur das drücken eines Knopfes. Planung, Durchführung, Bearbeitung, Sicherung und Veröffentlichung gehören dazu und natürlich auch der Kontakt zum Modell, ihre Vertrauen zu gewinnen und beste Leistung heraus zu locken, machen Spaß.

Ich empfinde es als sehr befriedigend "Schönheit & Anmut" fest zu halten, sich daran immer wieder zu erfreuen und auch andere daran teilhaben zu lassen.


Bitte kurz Ihre Fotografie-Stil für unsere Leser zu beschreiben:

Einen typischen Stil, den ich nutze, sehe ich nicht. Natürlich sind viele Elemente dabei, die ich immer wieder nutze. Ich stelle mich auf das jeweilige Model ein. Auch was ich mit ihr fotografiere ist unterschiedlich (hoffe ich zumindest).


Woher bekommen Sie Inspiration?

Jeder Spaziergang, Museumsbesuch, Galleriebesuch bringt mir Ideen, mal als Hintergrund, mal eine Pose und natürlich auch das Modell. Natürlich erhalte ich auch durch die vielfältigen Bilder im Internet Inspirationen, das kann man ja kaum ausblenden....


Denken Sie im Voraus, was Sie im Bild wollen?

Nicht direkt. Ich habe eine Vorstellung, was ich mit dem Model umsetzen möchte, manchmal umgestoßen, wenn ich das Model erstmals sehe und es anders wirkt, als auf ihren perfekten Bildern.... Gemeinsam mit dem Modell versuche ich dann meine Ideen, ergänzt durch ihre umzusetzen...


Studio, vor Ort oder beides?

Schwierige Aussage: ein Studio ist stets nutzbar, man kann sich auf das Modell konzentrieren. Outdoor und Indoor sind inspirierender. Ein tolles Chateau bietet stundenlange Möglichkeiten (die man selten hat) und Outdoor läßt die Ideen sprießen. z.B. auf Teneriffa quasi an jeder Ecke...Also Beides, mit einem Plus für Outdoor


Würden Sie sich selbst ein Bastler oder ein bezahlter Profi?

Eher ein erfahrener Amateur der für sich und seine Iden arbeitet, ohne finanziellen Druck etwas "abliefern" zu müssen - wenn es dann anderen Gefällt, wunderbar.


Ihr größtes Erlebnis Sitzung war und warum?

Schwer zu sagen. Ein größtes Erlebnis gibt es nicht, dazu sind es doch zu viele. Aber für mich ist es genial gelaufen, wenn während des Termins sich eine Harmonie mit dem Modell einstellt und die Posen an Intensität zunehmen und fließen...


Was war die größte Quelle der Inspiration für Ihre Arbeit ausgewirkt?

Eigentlich ist neben meinen Ideen das Model die größte Quelle, nicht jedes aber einige. Aber auch die Fotolocation ist manchmal inspirierend. Man stelle sich einen felsigen Strand mit Brandung am Atlantik vor und ein oder mehrere Modelle... Oder, wie im letzten Jahr, wo ich ein grandioses Chateau bei Prag nutzen durfte, fast jeder Raum eine Inspiration....


Nikon oder Canon? Lieblingsobjektiv?

Durch Zufall Nikon. Ich war frisch verliebt, meine bisherige Kamera geklaut und es mußte einen neue Kamera her. Der Laden war halt Nikon. Das am meisten genutzte Objektiv ist das 50mm/1.8 - perfekte schärfe, blur Effekt. Derzeit ist es eine D850 - bewußt nicht spiegellos!


Was ist ein Ratschlag möchten Sie einen neuen Fotografen zu bieten, die ihre eigenen

Unternehmen zu gründen?

Da ich 'nur für mich' arbeite, keine finanziellen oder beruflichen Ambitionen habe, ist es schwierig, das zu beantworten. Natürlich grenzt der Kundenwunsch den Fotografen ein, bzw. zwingt zu Zugeständnissen beim eigenen Stil. Trotzdem ist aber eben dieser eigene Stil für den Erfolg wichtig, nullachtfünfzig Fotografen gibts genug.


Was denken Sie über unser neues Magazin?

Natürlich habe ich mir die letzten Ausgaben angeschaut und bin begeistert, welche teilweise grandiosen Fotos darin gezeigt werden, quer durch viele Genres. Diese Vielfältigkeit macht es spannend durch das Magazin zu blättern und sich auf das nächste zu freuen...


https://www.instagram.com/rasart/

https://gallery.rasmus-art.com/














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